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Besondere Einsätze der FF Rudow
Fast täglich werden die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Rudow alarmiert. An manchen Tagen sogar mehrfach. Bei vielen Tätigkeiten handelt es sich für die Einsatzkräfte um Routineeinsätze, wenngleich die Anlässe oftmals Schicksalsschläge für die Betroffenen bedeuten.
Nachfolgend sind Einsätze der FF Rudow chronologisch aufgelistet, die wegen ihres Ausmaßes, der Folgen oder der zeitlichen Dauer „anders“ waren. Vielfach haben die Kameraden alles gegeben und konnten trotzdem nicht verhindern, dass nach dem Einsatzende ein Menschenleben oder der Verlust von Sachgütern zu beklagen war.
Allerdings gab es auch Vorkommnisse, aus denen die Mitglieder der FF Rudow neue Kraft, Mut und Motivation für künftige Aufgaben schöpften. Und einige der geschilderten Einsätze lassen sogar ein Schmunzeln zu.
Die Daten sind den Einsatztagebüchern und anderen Einsatzunterlagen sowie bisherigen Publikationen und persönlichen Überlieferungen entnommen. Sie führen zurück bis in das Jahr 1930.
Sonntag, 30.01.2011 Einsatz: 22.27 Uhr, Stelzenweg 7, Britz Stichwort: Feuer 6 Staffeln Fahrzeug(e): LHF 1, LHF 2 Seit den Abendstunden brennt eine Laube in einer Kleingartenkolonie am Teltowkanal. Das Eindringen in die Laube sowie das Öffnen des Daches gestalten sich äußerst aufwendig und erschweren das Vorgehen der Einsatzkräfte. Nachdem bereits die Besatzungen mehrerer Löschfahrzeuge umliegender Feuerwachen alarmiert wurden, rücken auch beide LHF der FF Rudow zu dem Feuer aus. Während ein Trupp aktiv bei der Brandbekämpfung und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt mitwirkt, stellen zwei weitere Kameraden einen Sicherungstrupp. Schluss der Tätigkeit: 00.30 Uhr
Sonntag, 16.01.2011 Einsatz: 16.43 Uhr, Waltersdorfer Chaussee 185, Rudow Stichwort: Tier in Notlage Fahrzeug(e): LHF 2 Anwohner alarmieren die Feuerwehr, nachdem sie ein verletztes Rehkitz in einem Metallzaun entdeckt hatten. Die Einsatzkräfte befreien vorsichtig das Tier und versorgen die offenen Wunden an den Beines sowie am Rumpf. Anschließend bringen sie „Bambi“ in einer Tiertransportkiste zur Tierklinik nach Düppel und übergeben es dort dem Dienst habenden Tierarzt. Schluss der Tätigkeit: 18.48 Uhr
Freitag, 24.12.2010 Einsatz: 19.44 Uhr, BAB 113, Adlershof Stichwort: Verkehrshindernis BAB Fahrzeug(e): LHF 2 Glück im Unglück hat ein Autofahrer am Heiligen Abend. Der Mann kommt auf der schneeglatten Fahrbahn in Schleudern und prallt gegen die Leitplanke. Nur leicht verletzt steigt er aus dem Fahrzeug, was sein Hund dazu nutzt, um aus dem Wagen zu springen und in den Autobahntunnel zu laufen. Während sich die Besatzung eines mitalarmierten Rettungswagens um den Verunfallten kümmert, begeben sich die Feuerwehrleute auf die Suche nach dem Tier, finden es und können es mit Hilfe seines Herrchens unverletzt einfangen. Während der Rettung sperrten Beamte der Autobahnpolizei die drei Fahrspuren. Schluss der Tätigkeit: 20.20 Uhr
Donnerstag, 23.12.2010 Einsatz: 17.40 Uhr, Kanalstraße 43, Rudow Stichwort: Verkehrshindernis Fahrzeug(e): LHF 2 Ein mit rund 30 Tonnen Granulat befüllter Silo-Sattelzug hatte sich im Schnee festgefahren. Seine Retter suchte und fand der 37-jährige Fahrer in den Einsatzkräften der Feuerwehr. Zunächst versucht die Besatzung des LHF das Gespann mit Schippen freizuschaufeln. Als dieser Versuch scheitert, wird der Rüstwagen 3 des Technischen Dienstes nachalarmiert. Das hochmotorisierte Fahrzeug zieht Zugmaschine und Anhänger frei, so dass das geladene Granulat seiner Bestimmung zugeführt werden kann und andere Verkehrsteilnehmer vor solchen „festgefahrenen“ Situationen bewahrt. Schluss der Tätigkeit: 19.12 Uhr
Sonnabend, 04.12.2010 Einsatz: 17.03 Uhr, Johannisthaler Chaussee/Kölner Damm, Gropiusstadt Stichwort: Feuer 2 Staffeln Fahrzeug(e): LHF 1 Während der Adventsmeile wird das sich im Dienst befindliche und fest besetzte Löschfahrzeug von der Berufsfeuerwehr Buckow zu einem Brand nachalarmiert. Während der Fahrt hatte ein Bus der Linie 172 am Heck Feuer gefangen. Gemeinsam mit den an der Einsatzstelle befindlichen Kollegen werden letzte Brandnester in dem Doppeldecker gelöscht. Während die Fahrgäste unverletzt bleiben, kommt der Busfahrer mit dem Schrecken davon. Schluss der Tätigkeit: 18.44 Uhr
Sonnabend, 20.11.2010 Einsatz: 17.04 Uhr, U-Bahnhof Johannisthaler Chaussee, Gropiusstadt Stichwort: MANV 1*)Fahrzeug(e): RTW 2 Ein 38-Jähriger springt gegen die Frontscheibe einer einfahrenden U-Bahn. Bei dem Aufprall wird der Mann auf den Bahnsteig zurückgeschleudert und bleibt regungslos liegen. Während sich die Besatzung eines RTW der Feuerwache Buckow sowie ein Notarzt vergeblich um den Schwerverletzten bemühen, versorgen weitere Rettungskräfte die schockierten Augenzeugen. Schließlich wird der RTW der FF Rudow zum Abtransport des Leichnams alarmiert. Schluss der Tätigkeit: 18.21 Uhr *) Massenanfall an Verletzten
Mittwoch, 17.11.2010
Einsatz: 13.40 Uhr, Krokusstraße 21a, Rudow Stichwort: Tier in Notlage Fahrzeug(e): LHF 2 Eine Hausbesitzerin informiert den Schornsteinfeger, nachdem sie Kratzgeräusche im unteren Bereich des Schornsteins wahrnahm. Dort findet der „schwarze Mann“ knapp unterhalb einer Klappe eine festsitzende Krähe und versucht diese zu befreien. Er sieht sich aber den Hackattacken ungeschützt ausgesetzt und alarmiert die Feuerwehr. Mit den Schutzhandschuhen gelingt es den Einsatzkräften, den Vogel zu greifen, in eine Tüte zu stecken und außerhalb des Hauses in die Freiheit zu entlassen. Der erste Flug führt in einen Baumwipfel, wo sich das Tier von den Strapazen erholt, das scheinbar nur etwas Wärme in dem Schornstein suchte. Schluss der Tätigkeit: 14.12 Uhr
Dienstag, 26.10.2010 Einsatz: 17.46 Uhr, Bartschiner Straße 8, Rudow Stichwort: Wasserrohrbruch Fahrzeug(e): LHF 1 Ein Autofahrer fährt beim Ausparken gegen ein von den Wasserbetrieben in einem Unterflurhydranten gesetztes und mit einer Warnlampe gesichertes Standrohr. Ohne sich den verursachten Schaden zu betrachten, begeht der Unbekannte Fahrerflucht. Bei dem Anstoß wird das Standrohr geknickt und löst sich aus der Halterung, so dass es wenige Minuten später durch den Wasserdruck des geöffneten Hydranten in die Höhe gespült wird. In der Folge ergießen sich mehrere Liter Frischwasser auf die Fahrbahn, was die Anwohner zur Alarmierung der Feuerwehr veranlasst. Für die Besatzung des eintreffenden Löschfahrzeugs gibt es wenig zu tun: im „Starkregen“ wird der Hydrant mit dem entsprechenden Gerät geschlossen. Während sich die parallel alarmierten Wasserbetriebe um die Reparatur der Wasserentnahmestelle kümmern, beginnt die angeforderte Polizei mit der Ermittlung des Verursachers. Schluss der Tätigkeit: 18.30 Uhr
Sonntag, 26.09.2010 Einsatz: 10.50 Uhr, BAB 10 - Schönefelder Kreuz, Brandenburg
Stichwort: VU MED+MANV 1*)+BAB Fahrzeug(e): RTW 2
Am Schönefelder Kreuz kollidiert ein Pkw mit einem Reisebus, der in der weiteren Folge an einen Brückenpfeiler prallt. 13 Menschen sterben, knapp 40 weitere werden zum Teil schwer verletzt. Im Rahmen der Amtshilfe unterstützt die Berliner Feuerwehr mit mehreren Rettungstransportwagen sowie weiteren Fahrzeugen die brandenburgischen Einsatzkräfte bei den Rettungsarbeiten. Die Besatzung des Rudower RTW versorgt an der Unfallstelle zunächst mehrere Opfer an der Unfallstelle und transportiert letztendlich eine Patientin mit einer offenen Beinfraktur sowie diversen Schnittverletzungen ins Krankenhaus. Schluss der Tätigkeit: 14.10 Uhr *) Massenanfall an Verletzten
Montag, 07.06.2010 Einsatz: 13.27 Uhr, Alt-Rudow 73, Rudow Stichwort: Gasgeruch Fahrzeug(e): LHF 1 Bei Bauarbeiten in der vor der Feuerwache befindlichen Straße beschädigt ein Baggerfahrer eine Hochdruckgasversorgungsleitung, was zu einem erheblichen Gasaustritt führt. Mit der Erhöhung des Einsatzstichworts auf „Gasausströmung Hochdruck“ werden der Technische Dienst mit mehreren Sonder- und Führungsfahrzeugen sowie Spezialisten der Gaswerke alarmiert. Mit Unterstützung der Polizei werden diverse Geschäfte geräumt und geschlossen sowie der betreffende Straßenabschnitt gesperrt, was zu einem erheblichen Verkehrschaos während des Feierabendverkehrs führt. Auf Weisung des Lagedienstes wird die FF Rudow aus dem Einsatz entlassen und besetzt zur Sicherstellung des Brandschutzes sowie für Rettungsdiensteinsätze in den entblößten Ausrückebereichen das LHF 1 und den RTW 2. Nachdem die GASAG das Leck gegen 17.30 Uhr geschlossen hat, werden die Sperrungen und die Festbesetzung aufgehoben. Schluss der Tätigkeit: 17.40 Uhr
Sonnabend, 29.05.2010 Einsatz: 16.29 Uhr, Ursulinenstraße 14, Rudow Stichwort: Feuer klein Fahrzeug(e): LHF 1 Das LHF 1 der FF Rudow wird zu einem Kleinbrand alarmiert. Dem Einsatzdruck ist lediglich zu entnehmen, dass sich die Einsatzstelle auf einem Spielplatz im Frauenviertel befindet. Hinweise auf das Brandgut sind nicht angegeben. Das Eintreffen der Staffel erwartet bereits eine Frau, die ihren Jungen auf dem Arm trägt. Flammen und Qualm sind jedoch nirgends zu erkennen. In einem kurzen Gespräch klärt sich, dass die verwunderte Mutter die Anruferin ist, sich ihr Kind eine Kopfplatzwunde zugezogen hat und sie eigentlich einen Rettungswagen erwartet hatte. Nach einer Betreuung durch die Feuerwehrmänner wird der leichtverletzte Knirps der Besatzung eines nachgeforderten RTW übergeben. Wie es zu der Fehlalarmierung kam, konnte anschließend nicht mehr nachvollzogen werden. Schluss der Tätigkeit: 16.55 Uhr
Sonntag, 11.04.2010 Einsatz: 14.38 Uhr, Neudecker Weg 113, Rudow Stichwort: Tier in Notlage Fahrzeug(e): LHF 1 Besorgte Anwohner der Landhaussiedlung alarmieren die Feuerwehr, weil sie über mehrere Minuten Katzengejammer aus einem Regenwasserschacht gehört haben. Die Besatzung des LHF kann das Tier in einem Schacht zwar hören, aber weder sehen noch die genaue Lage ermitteln. Mit einer angeforderten Kanalkamera der Berliner Wasserbetriebe kann die Katze rund zwei Stunden später etwa zehn Meter vom Gully entfernt in dem Rohr entdeckt werden. Allerdings ist es zu diesem Zeitpunkt bereits zu spät. Eine Rohrreinigungsfirma beseitigt den Kadaver. Schluss der Tätigkeit: 17.10 Uhr
Sonntag, 31.01.2010 Einsatz: 17.03 Uhr, Auerswaldstraße 3, Altglienicke Stichwort: Feuer 3 Staffeln Fahrzeug(e): LHF 1 Bereits seit 16.37 Uhr bekämpfte die FF Altglienicke mit zwei Löschfahrzeugen den Brand in einem unbewohnten Einfamilienhaus. Das LHF 1 der FF Rudow wird nachalarmiert, um beim Löschen der in Brand geratenen Einrichtungsgegenstände sowie Gerümpel und Unrat in dem etwa 100 m2 Gebäude zu unterstützen. Unter Einsatz eines B-Rohres und drei C-Rohren sowie insgesamt 33 Behältergeräten werden die Flammen gelöscht und ihr Übergreifen auf das Nachbargebäude verhindert. Als die Einsatzstelle gegen 19.52 Uhr unter Kontrolle ist, rückt das LHF 1 der Feuerwache Rudow ab. Schluss der Tätigkeit: 20.37 Uhr
Freitag, 01.01.2010 Einsatz: 11.34 Uhr, Erlenbruchring 48, Rudow Stichwort: Feuer 2 Staffeln Fahrzeug(e): LHF 1, LHF 2 Nachdem die Kameraden in der Silvesternacht keinen Brand bekämpfen mussten, rücken sie am Neujahrstag zu einem Feuer im ausgebauten Dachgeschoss einer Wohnlaube aus. Hier war ein 61-Jähriger mit einer brennenden Zigarette im Bett eingeschlafen und hatte den Brand ausgelöst. Eigene Löschversuche mit einem Gartenschlauch verhinderten nicht, dass die obere Etage unbewohnbar wurde. Der Mann kommt mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung sowie Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus. Die Flammen werden unter Pressluftatmern mit einem C-Rohr gelöscht. Schluss der Tätigkeit: 15.05 Uhr
Sonntag, 01.11.2009 Einsatz: 11.34 Uhr, Kanalstraße o. Nr., Rudow Stichwort: Verkehrsunfall Fahrzeug(e): LHF 1 Kurzzeitig von seinen beiden mitfahrenden Söhnen abgelenkt, prallt ein 36-jähriger Familienvater mit seinem Pkw gegen den geparkten Anhänger eines Sattelzuges. Bei dem Zusammenstoß wird das Fahrzeug derart verformt, dass ein auf dem Beifahrerplatz sitzender Zwölfjähriger eingeklemmt wird. Da die Technik des LHF für eine Rettung unzureichend ist, wird ein Rüstwagen des Technischen Dienstes nachalarmiert. Die Einsatzkräfte befreien den Jungen und bringen den Leichtverletzten in ein Krankenhaus. Dessen dreijähriger Bruder, der auf der Rückbank saß, sowie der Vater kommen mit dem Schrecken davon. Schluss der Tätigkeit: 12.50 Uhr
Donnerstag, 08.10.2009 Einsatz: 14.45 Uhr, U-Bahnhof Rudow, Rudow Stichwort: Tragehilfe Fahrzeug(e): LHF 1 Aufgrund eines technischen Defektes am Getriebe ist der Elektrofahrstuhl einer U-Bahnnutzerin nicht mehr fahrtüchtig. Nachdem der sich bereits in der Kehranlage befindliche U-Bahnzug in den Bahnhof eingefahren ist, werden zunächst die Frau und anschließend ihr rund 375 kg schweres Gefährt auf den Bahnsteig gehoben. Mit der Übergabe an die Bahnhofsmanagerin endet der Einsatz. Schluss der Tätigkeit: 15.15 Uhr
Donnerstag, 08.10.2009 Einsatz: 08.43 Uhr, Waltersdorfer Chaussee 28, Rudow Stichwort: Verkehrshindernis Fahrzeug(e): LHF 1 Der 32-jährige Fahrer einer Kleinkehrmaschine touchiert während seiner Fahrt die Bordsteinkante des Mittelstreifens und verliert anschließend die Kontrolle über sein Fahrzeug. Hierbei prallt er gegen einen geparkten Pkw, überfährt eine Metalleinrahmung auf dem Seitenstreifen, durchbricht den Holzzaun eines Grundstücks, fährt dort gegen ein Wohnmobil und kippt zur Seite. Das völlige Umkippen wird von einem Steinpfeiler verhindert. Während sich der Mann unverletzt befreien kann, haben sich die Frontbesen im Heck des Wohnmobils verkeilt. Durch die nachalarmierte Rüstgruppe des Technischen Dienstes wird die Kehrmaschine vom Wohnmobil getrennt und aufgerichtet. Das geparkte Auto wird bei dem Aufprall im Heckbereich völlig zerstört sowie in die Fahrbahn geschoben und von der Besatzung des LHF wieder auf den Parkstreifen gesetzt. Schluss der Tätigkeit: 10.15 Uhr
Dienstag, 25.08.2009 Einsatz: 20.55 Uhr, Schrimmer Weg 45, Rudow Stichwort: Feuer 2 Staffeln Fahrzeug(e): LHF 1, LHF 2
Nach einem Blitzeinschlag entwickeln sich mehrere Brandnester im Dachboden eines Einfamilienhauses. Die Bewohner des Gebäudes retten sich vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst ins Freie. Während der Löschmaßnahmen muss der zugestellte Dachboden größtenteils ausgeräumt werden. Die Flammen werden mit drei C-Rohren im Innen- und Außenangriff gelöscht. Die FF Rudow wird durch Einheiten der Feuerwachen Buckow, Treptow und Neukölln unterstützt. Zur Ablösung erscheinen die Feuerwachen Hellersdorf und Lichtenberg. Schluss der Tätigkeit: 00.10 Uhr
Dienstag, 11.08.2009 Einsatz: 15.22 Uhr, Johannisthaler Chaussee 381, Gropiusstadt Stichwort: Verkehrsunfall+MANV 2*) Fahrzeug(e): LHF 1
Ein Doppeldecker der BVG fährt auf einen an einer „roten“ Ampel wartenden Gelenkbus, welcher zwei vor sich stehende Pkw in den Kreuzungsbereich schiebt. Die beiden Bus- und Autofahrer sowie 17 Fahrgäste werden zum Teil schwer verletzt und in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Die Besatzung des LHF unterstützt bei der Erstversorgung der Patienten und bei der Räumung der Unfallstelle, die nach rund zwei Stunden wieder frei gegeben wird. *) Massenanfall an Verletzten Schluss der Tätigkeit: 16.30 Uhr
Dienstag, 04.08.2009 Einsatz: 12.26 Uhr, Groß-Ziethener Chaussee/Rhodeländerweg, Rudow Stichwort: Verkehrshindernis Fahrzeug(e): LHF 2 Beim Abbiegen in die Groß-Ziethener Chaussee bleibt der Fahrer eines Sattelzuges mit dem Auflieger an einem geparkten „VW Golf“ hängen. Als der Besitzer des Pkw erscheint, wird das Auto mit Manneskraft vom Anhänger weggerüttelt und von einem Polizisten beiseite gefahren. Anschließend kann der Lkw seine Fahrt fortsetzen. Schluss der Tätigkeit: 13.12 Uhr
Montag, 06.07.2009 Einsatz: 19.45 Uhr, U-Bahnhof Wutzkyallee, Gropiusstadt Stichwort: Person unter Zug Fahrzeug(e): RTW 2 Ein Graffitisprayer öffnet während der Fahrt im Tunnel die Tür eines U-Bahnwaggons und lehnt sich heraus, um die Außenwand des Zuges zu besprühen. Dabei prallt er mit dem Kopf und dem Oberkörper zunächst gegen das Geländer einer Notausstiegstreppe und wird anschließend gegen die fahrende Bahn zurück geschleudert, wobei eine Türscheibe ins Innere gedrückt wird. Der RTW trifft gemeinsam mit dem Notarzt vor den mitalarmierten Kräften an dem Notausstieg ein und beginnt den zwischen den Gleisen liegenden Schwerverletzten zu reanimieren. Trotz der sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen verstirbt der 13-jährige Junge kurz nach der Einlieferung im Klinikum Neukölln. Der Zugverkehr war aufgrund der Stromabschaltung bis 20.35 Uhr unterbrochen. Schluss der Tätigkeit: 22.50 Uhr
Mittwoch, 25.02.2009 Einsatz: 15.05 Uhr, Lieselotte-Berger-Straße 13, Rudow Stichwort: Wasserschaden Fahrzeug(e): LHF 1 Ein Gehbehinderter kippt in seiner Wohnung in der vierten Etage mit seinem Rollstuhl um. Bei dem Versuch, sich an einem Heizkörper festzuhalten, reißt er diesen ab, wodurch Heißwasser austritt. Beim Eintreffen des Löschfahrzeuges ist das Wasser bereits in zwei darunter liegende Etagen gelaufen und tropft dort aus Steckdosen und den Wänden. Da auch die Stromzähler betroffen sind, wird der Strom abgeschaltet. Der Wasseraustritt wird unterbunden, der Wasserschaden beseitigt und das Gebäude der Hausverwaltung sowie einem Elektriker übergeben. Schluss der Tätigkeit: 17.39 Uhr
Montag, 19.01.2009 Einsatz: 16.42 Uhr, Hofjagdweg 12, Rudow Stichwort: Feuer 2 Staffeln Fahrzeug(e): LHF 1, LHF 2 Auf der Baustelle eines Mehrfamilienwohnhauses werden Baumaterialien unsachgemäß gelagert und vermutlich durch ein unbeaufsichtigtes Heizgerät in Brand gesetzt. Es brennen rund fünf Kubikmeter Verpackungsmaterial sowie etwa fünf Kubikmeter der bereits an der Hausfassade angebrachten Wärmedämmung. Das Feuer wird unter Verwendung von sechs Behältergeräten mit einem C-Rohr gelöscht. Nach dem Atemschutzeinsatz gerät ein Fremdkörper in das linke Auge eines Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Rudow. Der 23-jährige Brandmeister wird ambulant im Klinikum Neukölln behandelt. Von 20.30 Uhr bis 21.25 Uhr wird die Einsatzstelle nochmals nachgesehen. Schluss der Tätigkeit: 18.50 Uhr
Mittwoch, 14.01.2009 Einsatz: 14.42 Uhr, An der Nachtbucht 15, Rudow Stichwort: Feuer 2 Staffeln Fahrzeug(e): LHF 1, LHF 2, RTW 2 In einem Einfamilienhaus implodiert ein Fernsehgerät und setzt die Einrichtung des im Erdgeschoss befindlichen Wohnzimmers in Brand. Der Raum wird durch die Flammen komplett zerstört. Das Feuer wird unter Verwendung von vier Pressluftatmern sowie eines C-Rohres gelöscht. Während die Bewohner sich vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst aus dem Gebäude retten, müssen die Einsatzkräfte zwei Hunde aus dem Keller befreien. Die beiden Tiere bleiben unverletzt. Schluss der Tätigkeit: 16.00 Uhr
Dienstag, 06.01.2009 Einsatz: 19.01 Uhr, Waldstraße 23, Johannisthal Stichwort: Wasserschaden Fahrzeug(e): LF 16-TS Bei Bauarbeiten kommt es gegen 16.00 Uhr zu einem Bruch einer Hauptwasserleitung, wodurch sich rund 12.000 m³ Frischwasser in die angrenzenden Straßen, Wohn- und Geschäftsgebäude ergießen. Großflächige Vereisungen sowie der Ausfall der Strom- und Wasserversorgung in dem Bereich der Einsatzstelle sind die Folge des Lecks. Neben fünf Fahrzeugen anderer Feuerwachen aus dem gesamten Stadtgebiet, wird auch das LF 16-TS der FF Rudow nachalarmiert und bei Pumparbeiten tätig. Eine Gemeinsame Einsatzleitung von Feuerwehr, Polizei, Wasserbetrieben, Energieversorgern, Stadtreinigung und dem Bezirksamt wickelt den Einsatz ab. Schluss der Tätigkeit: 00.30 Uhr
Montag, 05.01.2009 Einsatz: 10.52 Uhr, Köpenicker Straße 26, Rudow Stichwort: Gasausströmung Hochdruck Fahrzeug(e): LHF 1, LHF 2, RTW 2
Auf einer Baustelle wird bei Baggerarbeiten eine Mitteldruckgasleitung beschädigt. Erst nach aufwendigen Grabungsarbeiten der GASAG, kann das Leck von einer Fremdfirma repariert werden. Während das LHF 1 nach Eintreffen die Heimfahrt antreten kann, verbleibt der RTW aus Sicherungsgründen mit einem LHF und einem ELW der Berufsfeuerwehr an der Einsatzstelle. Schluss der Tätigkeit: 16.05 Uhr
Freitag, 12.12.2008 Einsatz: 05.49 Uhr, Kanalstraße 13, Rudow Stichwort: Verkehrsunfall Fahrzeug(e): LHF 1 In der Kanalstraße fährt ein vermeintlich alkoholisierter Autofahrer mit seinem Pkw in Schlangenlinien, gerät in den Gegenverkehr und stößt mit einem ihm entgegen kommenden Sattelzug zusammen. Bei dem Aufprall bricht die Vorderachse der Zugmaschine, so dass diese nach links auf die Fahrbahn absackt und dabei einen weiteren Pkw touchiert. Der den Unfall verursachende Pkw wird gegen einen Baum auf dem Gehweg geschleudert. Glücklicherweise wird niemand verletzt. Aufgrund des Achsbruchs bei dem Lkw werden der Rüstwagen und der Feuerwehrkran des Technischen Dienstes nachalarmiert. Die Rüstgruppe zieht den Sattelzug samt Anhänger an den Fahrbahnrand, so dass die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. Schluss der Tätigkeit: 07.20 Uhr
Dienstag, 13.05.2008 Aufgrund von Baumaßnahmen in der Straße Alt-Rudow ist die Feuerwache von Süden her nur mit einem großen Umweg erreichbar. Um 16.30 Uhr werden in Absprache mit dem Landesbranddirektor alle Fahrzeuge bis auf den von der Berufsfeuerwehr fest besetzten RTW 1 außer Dienst genommen. Am folgenden Tag wird die Einbahnstraßenregelung in der Straße Am Hanffgraben durch die Bauverwaltung in Fahrtrichtung Alt-Rudow umgekehrt, so dass die Fahrzeuge der FF Rudow um 22.00 Uhr wieder in Dienst genommen werden können.
Mittwoch, 19.03.2008 Einsatz: 07.07 Uhr, Theodor-Loos-Weg 11, Gropiusstadt Stichwort: Feuer 5 Staffeln Fahrzeug(e): LHF 1 Im sechsten Obergeschoss eines 16-geschossigen Wohngebäudes brennt eine etwa 35 m2 große Wohnung. Ein Mann muss wegen schwerer Brandverletzungen sowie einer Rauchgasvergiftung vom Notarzt behandelt und in ein Krankenhaus gebracht werden. Mehrere Personen werden über den Sicherheitstreppenraum in Sicherheit gebracht. Der Brand wird mit einem C-Rohr und unter Verwendung von zwölf Pressluftatmern gelöscht. Der Drucklüfter der FF Rudow kommt zum Einsatz. Sieben Wohnungstüren müssen für Kontrollen gewaltsam geöffnet werden. Schluss der Tätigkeit: 08.22 Uhr
Sonntag, 11.11.2007 Einsatz: 02.27 Uhr, Waßmannsdorfer Chaussee 127-147, Rudow Stichwort: Feuer 2 Staffeln Fahrzeug(e): LHF-B 1, LHF-B 2, RTW 2 Der Vollbrand eines massiven zweigeschossigen Abrissgebäudes einer ehemaligen Gärtnerei mit einer Grundfläche von etwa 300 m2 unterbricht die Nachtruhe. Dach- und Deckeneinstürze behindern die Löscharbeiten erheblich, so dass sich auch das Ablöschen von Brandnestern äußerst schwierig gestaltet. Mit vier C-Rohren und vier Behältergeräten wird das Feuer schließlich bekämpft. Schluss der Tätigkeit: 07.50 Uhr
Dienstag, 31.07.2007 Einsatz: 06.53 Uhr, Mistelweg 2, Rudow Stichwort: Schadstoff 1 Fahrzeug(e): LHF-B 1, LHF-B 2 Der Austritt von 30 Litern einer 30%igen Salzsäure in einem Betriebskeller führt zu einem Großeinsatz der Berliner Feuerwehr. Neben 17 Führungs- und Sonderfahrzeugen, werden auch beide Löschfahrzeuge der FF Rudow alarmiert. Die Flüssigkeit, welche zur Aufbereitung von Wasser verwendet wird, ist im Keller eines viergeschossigen Industriegebäudes einer Arzneimittelfirma aus einer undichten Rohrleitung ausgetreten. Unter Vollschutzanzügen und Behältergeräten wird die Undichtigkeit verschlossen, das Gebäude mit Spezialgeräten des Technischen Dienstes belüftet und schließlich dem Betreiber übergeben. Schluss der Tätigkeit: 08.35 Uhr
Sonntag, 01.07.2007 Einsatz: 19.45 Uhr, Wutzkyallee 71, Gropiusstadt Stichwort: Feuer Hochhaus 3 Staffeln Fahrzeug(e): LHF-B 1, LHF-B 2
Kleiner Brand - große Wirkung: im Kellerraum eines 15-geschossigen Wohnhauses brennt Abfall in einem Container unterhalb des Abwurfschachtes. Infolge einer erheblichen Rauchentwicklung auf allen Etagen, wird von der Einsatzstelle auf Menschenrettung und MANV 3*) nachalarmiert. Aus dem Gebäude werden 58 Personen zum Teil mit Fluchthauben in Sicherheit gebracht, 18 davon werden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung verschiedenen Krankenhäusern zugeführt. Sämtliche Wohnungen des Hauses werden kontrolliert, 18 Wohnungstüren müssen hierfür gewaltsam geöffnet werden. Der Schwelbrand in dem Container wird hingegen in wenigen Minuten mit einem C-Rohr gelöscht. Ein weiteres C-Rohr wird zur Kühlung des Abwurfschachtes eingesetzt. In den folgenden Wochen wird die FF Rudow drei weitere Male zu derselben Anschrift wegen Bränden in dem Müllschlucker alarmiert. *) Massenanfall an Verletzten Schluss der Tätigkeit: 21.48 Uhr
Dienstag, 15.05.2007 Einsatz: 21.51 Uhr, Waßmannsdorfer Chaussee 108a, Rudow Stichwort: Wasserrohrbruch Fahrzeug(e): LHF-B 1, LHF-B 2 Im Straßenbereich bricht aus ungeklärter Ursache eine Drei-bar-Abwasserdruckleitung mit einem Meter Durchmesser. Bis das Rohr von den Wasserbetrieben abgesperrt werden kann, ergießen sich binnen wenigen Minuten mehrere hundert Kubikmeter Abwasser in die angrenzenden Grundstücke und Straßen. Zudem werden Versorgungsschächte des Stromversorgers und der Telekom überschwemmt. Die Fahrbahn wird im Bereich der Bruchstelle auf etwa 10 m2 unterspült und sackt ab. 38 Grundstücke, Einfamilienhäuser und eine Kleingartenanlage werden kontrolliert. Bei sieben Gebäuden muss das teilweise bis zur Bodendecke stehende Fäkalwasser aus den Kellerräumen mit insgesamt drei eingesetzten Tragkraftspritzen und vier Elektrotauchpumpen abgepumpt werden. Siehe auch Einsatz vom 22.02.1986. Schluss der Tätigkeit: 16.06.2007, 04.15 Uhr
Montag, 23.03.2007 Einsatz: 17.42 Uhr, Gradestraße 123, Britz Stichwort: Feuer 10 Staffeln Fahrzeug(e): LHF-B 2 In einem Außenlager einer Abfallentsorgungsfirma brennen etwa 5.000 m3 Ballen gepresster Abfälle aus Kunststoff, Holz und Papier. Mittels Schaum- und Riegelangriff wird das Feuer bekämpft und die Wasserversorgung wegen nicht ausreichender Hydranten zum Teil über ein Löschboot im nahe liegenden Teltowkanal hergestellt. Um die zahlreichen Brand- und Glutnester ablöschen zu können, kommen Radlader und Gabelstapler zum Einsatz. Die Mannschaft des LHF unterstützt die Löscharbeiten mit zwei Trupps unter Behältergerät. Schluss der Tätigkeit: 23.10 Uhr
Sonnabend, 24.02.2007 Einsatz: 20.00 Uhr, Töpchiner Weg 144, Lichtenrade Stichwort: Feuer 11 Staffeln-Ablösung Fahrzeug(e): LHF-B 1 Seit 16.02 Uhr brennen die Küche eines Restaurants und ein Anbau in ganzer Ausdehnung. Der Brand, welcher um 18.25 Uhr unter Kontrolle ist, wird mit einem B- und zwei C-Rohren sowie unter Verwendung von 32 Behältergeräten gelöscht. Aufgrund umfangreicher Nachlösch- und Aufräumarbeiten wird das LHF-B 1 der FF Rudow um 20.00 Uhr zur Einsatzstelle nachgefordert.
Schluss der Tätigkeit: 23.30 Uhr
Donnerstag, 18.01.2007 Einsatz: 18.37 Uhr, Stadtgebiet Berlin Stichwort: Ausnahmezustand Wetter Fahrzeug(e): LHF-B 1, LHF-B 2, LHF-B 3 Aufgrund des Orkantiefs „Kyrill“, welches mit Sturmböen von bis zu 200 km/h und Starkregen über Berlin hinweg fegt, kommt es zu einer stark erhöhten Anzahl von Einsätzen in Form von Wasserschäden, losen Bauteilen und umgestürzten Bäumen. Der Ausnahmezustand bleibt die Nacht über bestehen und wird um 03.00 Uhr des Folgetages beendet. Um 06.00 Uhr wird er erneut ausgerufen, bis alle aufgelaufenen Einsätze in den Nachmittagsstunden abgearbeitet sind. Die FF Rudow kann ein drittes, als Reservefahrzeug in der Feuerwache abgestelltes LHF in Dienst nehmen und bewältigt binnen 24 Stunden insgesamt 37 Einsätze. Schluss der Tätigkeit: 19.01.2007, 16:45 Uhr
Sonnabend, 06.01.2007 Einsatz: 11.38 Uhr, Sollmannweg 9, Gropiusstadt Stichwort: Feuer 2 Staffeln+ASRes*) Fahrzeug(e): LHF-B 1 In einem Hochhaus brennen drei Kellerverschläge. Die starke Rauchentwicklung und die Unübersichtlichkeit in dem verwinkelten Kellergeschoss veranlassen den Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr, eine Atemschutzreserve nachzualarmieren. Die Besatzung des LHF ist bei den Lösch-, Belüftungs- und Aufräumungsarbeiten eingesetzt. Während des Einsatzverlaufs wird die Einsatzstufe auf fünf Staffeln erhöht. *) Atemschutzreserve Schluss der Tätigkeit: 14.45 Uhr
Freitag, 05.01.2007 Einsatz: 07.18 Uhr, Dörferblick, Rudow Stichwort: Plötzliche Bewusstlosigkeit Fahrzeug(e): LHF-B 1, RTW 2 Zunächst wird nur der RTW der FF Rudow mit dem Stichwort MED (PB) zu dem Parkplatz der Grünanlage alarmiert. Da der parallel alarmierte RTW der Berufswache Buckow zuerst eintreffen kann, fährt der FF-RTW zur Feuerwache zurück. Wenige Minuten später wird das LHF nachalarmiert. Dieses wird benötigt, um die Einsatzstelle auszuleuchten, wo eine leblose männliche Person aufgefunden wird, die Schussverletzungen im Bereich des Kopfes und des Oberkörpers aufweist. Ermittlungen ergeben, dass der 25-jährige Mann einem nächtlichen Verbrechen zum Opfer gefallen war und in den Morgenstunden von einem Joggerpaar entdeckt wurde. Schluss der Tätigkeit: 08.23 Uhr
Donnerstag, 28.12.2006 Einsatz: 21.10 Uhr, Schönefelder Chaussee 229, Altglienicke Stichwort: Feuer Hochhaus 3 Staffeln Fahrzeug(e): LHF-B 1, LHF-B 2, RTW 22 Während des auf der Feuerwache stattfindenden Übungsdienstes werden alle Fahrzeuge der FF Rudow zu einem Feuer im 10. OG eines Hochhauses alarmiert und können binnen kürzester Zeit ausrücken. Beim Kontrollieren der stark verrauchten Brandwohnung, findet der Angriffstrupp die leblose Wohnungsmieterin liegend im Wohnzimmer vor. Die 83-jährige Frau wird zunächst erfolgreich von der RTW-Besatzung und den nachalarmierten Notarzt reanimiert und in das Krankenhaus Neukölln verbracht, wo sie jedoch in der Nacht verstirbt. Als Brandursache wird ein technischer Defekt des Herdes, in dessen Folge Einrichtungsgegenstände der Küche in Brand gesetzt wurden, ermittelt. Schluss der Tätigkeit: 01.14 Uhr
Sonnabend, 02.12.2006 Einsatz: 15.01 Uhr, U-Bahnhof Lipschitzallee, Gropiusstadt Stichwort: Person unter Zug Fahrzeug(e): LHF-B 1 In Selbsttötungsabsicht stürzt sich ein Mann vor die einfahrende U-Bahn und wird trotz Notbremsung von zwei Waggons überrollt. Die hierdurch erlittenen Verletzungen sind nicht mit dem Leben vereinbar. Der U-Bahnzug muss für die Bergung des Leichnams getrennt und verschoben werden. Schluss der Tätigkeit: 16.01 Uhr
Freitag, 24.11.2006 Einsatz: 08.53 Uhr, Neuköllner Straße 342, Rudow Stichwort: Person droht Fahrzeug(e): LHF-B 1, RTW 2 Eine geistig verwirrte Frau verlässt unbemerkt das Krankenhaus und begibt sich zu ihrer im vierten Obergeschoss wohnenden Mutter. Sie geht an das Fenster und droht zu springen. Die sie davon abhaltende Mutter erleidet einen Biss in den Unterarm. Zuerst eintreffende Polizisten überwältigen die Tochter. Beide Personen werden getrennt in ein Krankenhaus transportiert. Schluss der Tätigkeit: 09.42 Uhr
Mittwoch, 13.06.2006 Anlässlich der vom 09.06.2006 bis 09.07.2006 in Deutschland stattfindenden FIFA Fußball-Weltmeisterschaft wird am Abend die Wache fest besetzt. An insgesamt weiteren sieben in Berlin ausgetragenen Spieltagen wird diese Maßnahme erneut angeordnet. Da es glücklicherweise während und im Umfeld der sportlichen Begegnungen zu keinen Störungen kommt, können die Partien allesamt auf einer Leinwand in der Feuerwache ohne Unterbrechung verfolgt werden.
Freitag, 17.02.2006 Einsatz: 08.24 Uhr, Elfriede-Kuhr-Straße o. Nr., Rudow Stichwort: Tier in Notlage-Kadaver Fahrzeug(e): LHF-B 2 Aufgrund von im Bundesgebiet nachgewiesenen H5N1-Virusfällen bei verendeten Vögeln („Vogelgrippe“), kreiert die Berliner Feuerwehr ein neues Stichwort, welches beim Auffinden von leblosen Vögeln gebraucht wird. Mit leichten Chemieschutzanzügen, Mundmasken, Schutzbrillen und Einweghandschuhen werden die toten Tiere eingesammelt und zur Untersuchung dem Institut für Tierseuchen zugeführt. In diesem ersten Fall handelte es sich um eine leblose Krähe. Zu solchen Einsätzen kommt es in den nachfolgenden Wochen fast mehrmals täglich. Die FF Rudow verzeichnet erst am 11.04.2006 ihren letzten Kadavereinsatz. Schluss der Tätigkeit: 08.55 Uhr
Freitag, 10.02.2006 Einsatz: 13.54 Uhr, Alt-Rudow 74, Rudow Stichwort: Verkehrsunfall+Person eingeklemmt Fahrzeug(e): LHF-B 1, RTW 2 Während der Vorbereitungen zum Festakt der 25-Jahr-Feier der Jugendfeuerwehr erscheint ein Bürger in der Feuerwache und stammelt, dass seine Frau gegenüber von einem Auto überfahren wurde. Während sich der Jugendfeuerwehrwart zwecks Erkundung auf die gegenüberliegende Straßenseite begibt, erkennt er, dass eine Frau mit schwersten Kopf- und Oberkörperverletzungen zwischen den beiden Achsen eines gegen einen Stromverteilerkasten gefahrenen PKW eingeklemmt ist. Mittels Hebekissen kann die Frau aus ihrer Lage befreit und der RTW-Besatzung übergeben werden. Der mit dem Rettungshubschrauber erscheinende Notarzt übernimmt die Behandlung und begleitet die Patientin ins Krankenhaus.
Im Zuge des Austauschs des Verteilerkastens kommt es im Innenbereich des Ortsteils zu einem Stromausfall, so dass auch die Feuerwache mit einem Notstromaggregat versorgt werden muss.
Schluss der Tätigkeit: 15.35 Uhr
Donnerstag, 05.01.2006 Einsatz: 17.01 Uhr, Am Seegraben/Seeweg, Schönefeld (LDS) Stichwort: Person in Wasser Fahrzeug(e): LHF-B 1 Zwei fünf- und siebenjährige Mädchen brechen beim Spielen in das Eis eines Löschteichs des Flughafens Schönefeld ein und versinken. Das LHF der FF Rudow wird auf der Rückfahrt von einem anderen Einsatz über Funk alarmiert. Die beiden leblosen Kinder können von der Feuerwehr aus dem Gewässer gerettet und dem Notarzt übergeben werden. Unter Reanimationsbedingungen werden die Mädchen mit einem Rettungshubschrauber und einem RTW in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert. Trotz aller Bemühungen versterben beide Kinder in der Nacht. Schluss der Tätigkeit: 18.51 Uhr
Sonnabend, 19.11.2005 Einsatz: 02.26 Uhr, Groß-Ziethener Chaussee/Eilenburger Weg, Rudow Stichwort: Verkehrsunfall+MANV 1*) Fahrzeug(e): LHF-B 1, RTW 2 Der alkoholisierte Fahrer eines PKW verliert die Kontrolle über das Fahrzeug, überschlägt sich und fährt gegen eine Gaslaterne. Während sich eine Person aus dem umgestürzten PKW selbst befreien kann und mit einem RTW ins Krankenhaus eingeliefert wird, werden der Fahrer sowie ein Mitfahrer eingeklemmt und zunächst im Fahrzeug notärztlich versorgt. Trotz sofortigen Einsatzes des Kombispreizgerätes kann jedoch eine der beiden Insassen nur noch leblos geborgen werden. Aufgrund der geborstenen Gasleitung der Laterne gestaltet sich der Einsatz schwierig. Das ausströmende Gas wird mittels Drucklüfter von der Einsatzstelle fern gehalten. Erst nach aufwendigen Erdarbeiten kann das Gasunternehmen die Gaszufuhr unterbrechen. *) Massenanfall an Verletzten Schluss der Tätigkeit: 04.42 Uhr
Sonnabend, 06.08.2005 Einsatz: 11.56 Uhr, Rudower Chaussee o. Nr., Schönefeld (LDS) Stichwort: Schwere Verletzung+LHF Fahrzeug(e): LHF B-1, RTW 2 Während einer im Rahmen einer Einschulungsfeier stattfindenden Kutschfahrt geht das Zugpferd durch, was ein Umkippen der Kutsche, die mit fünf Erwachsenen und acht Kindern besetzt ist, zur Folge hat. Der mitalarmierte Notarzt erhöht auf MANV 26) und lässt vorsorglich alle Insassen in Krankenhäuser bringen. Hierfür sind neben dem Rudower noch drei weitere Rettungswagen eingesetzt. Schluss der Tätigkeit: 13.34 Uhr
Sonntag, 01.05.2005 Einsatz: 20.39 Uhr, Godbersenstraße 708-730, Schmöckwitz Stichwort: Ablösung Feuer Fahrzeug(e): LF 16-TS Durch den Brand von etwa 20.000 m3 LKW-Altreifen auf einer rund 10.000 m2 großen Fläche kommt es in einem Reifenrunderneuerungswerk zu einem der größten Nachkriegsbrände Berlins. Mit 20 Schaum- und B-Rohren sowie Wasserringmonitoren kann verhindert werden, dass sich das Feuer auf angrenzende Gebäude und den Stadtforst Köpenick ausbreitet. Der in den späten Abendstunden des 30. April entstandene Brand ist erst am 2. Mai unter Kontrolle. Die FF Rudow ist während der zweiten Nacht in die Löscharbeiten eingebunden. Schluss der Tätigkeit: 04.15 Uhr
Freitag, 23.04.2004 Einsatz: 05.29 Uhr, Formerweg 9, Rudow Stichwort: Feuer 2 Staffeln Fahrzeug(e): LHF-B 1, LHF-B 2, RTW 2 Es brennt der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in ganzer Ausdehnung. Bereits auf der Anfahrt ist der große, schwarze Rauchpilz zu sehen. Eine 18-jährige Bewohnerin sprang vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus einem Fenster im ersten Obergeschoss. Mit Rückenschmerzen wird sie ins Krankenhaus transportiert. Der Dachstuhl wird durch die Flammen vollständig zerstört, die mit drei C-Rohren bekämpft werden. Gegen 8.00 Uhr wird die Einsatzstelle für Nachlöscharbeiten der Berufsfeuerwehr Buckow übergeben. Schluss der Tätigkeit: 08.12 Uhr
Sonnabend, 28.02.2004 Einsatz: 10.44 Uhr, Lauchstädter Weg 11, Rudow Stichwort: Feuer 2 Staffeln Fahrzeug(e): LHF-B 1, LHF-B 22 An einem Anbau eines Einfamilienhauses brennt der hintere Teil des Giebeldaches. Die Flammen drohen auf das Hauptgebäude überzuspringen. Um an den Brandherd zu gelangen müssen rund 150 m2 des Flachdaches geöffnet werden. Die Brandbekämpfung wird mit vier C-Rohren und zwölf Behältergeräten vorgenommen. Mit einer Wärmebildkamera werden auch die letzten Glutnester gefunden und abgelöscht. Schluss der Tätigkeit: 13.36 Uhr
Sonnabend, 14.02.2004 Einsatz: 20.07 Uhr, Schönefelder Chaussee/Siriusstraße, Altglienicke Stichwort: Person in Notlage (Hilflose Person) Fahrzeug(e): LHF-B 1 Drei Jugendliche nutzen eine Autobahnbaustelle als Abkürzung und versinken bis zu den Oberschenkeln im Schlamm. Nach rund eineinhalb Stunden eigener Befreiungsversuche, alarmieren sie über Handy die Berliner Feuerwehr. Nach einer längeren Suche auf der unbeleuchteten Baustelle können die Einsatzkräfte der FF’en Rudow und Altglienicke die drei bis zu den Hüften im Schlamm steckenden Jugendlichen durch mühevolle Handarbeit aus ihrer misslichen Lage befreien. Die Rettung gestaltet sich schwierig, da auch die Feuerwehrleute stets darauf achten müssen, nicht selbst im Schlamm zu versinken. Die beiden jungen Männer im Alter von 15 und 18 Jahren kommen mit Unterkühlung ins Krankenhaus. Ihre weibliche Begleitung wird mit Verdacht auf einen Oberschenkelbruch ebenfalls in eine Klinik transportiert. Schluss der Tätigkeit: 22.47 Uhr
Sonnabend, 17.01.2004 Einsatz: 23.06 Uhr, Löwensteinring 23 und 25, Gropiusstadt Stichwort: Feuer Menschenrettung Fahrzeug(e): LHF-B 1, LHF-B 2, RTW 2 Nach einem bereits gelöschten Kellerbrand in einem neungeschossigen Wohnhaus, kommt es nach dem Abrücken der Feuerwehr zu einer erneuten Zündung in einem anderen Kellerraum. Die Treppenräume beider Häuser werden derart stark verraucht, dass 27 Personen mit Fluchthauben ins Freie geführt werden müssen, wo sie vom Rettungsdienst betreut werden. Vier von ihnen kommen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Schluss der Tätigkeit: 03.08 Uhr
Sonnabend, 01.11.2003 Einsatz: 20.42 Uhr, Straße 9 Nr. 11-15, Lichtenrade Stichwort: Atemschutzreserve Fahrzeug(e): LHF-B 1 In der Vorröstanlage für Kakaobohnen kommt es auf dem Dach eines eingeschossigen Betriebsgebäudes zu einer Verpuffung, wodurch in einem Fliehkraftabscheider sowie im Zuleitungs- und Lüftungssystem mehrere Glutnester entstehen. Zum Lokalisieren der Glutnester wird eine Wärmebildkamera eingesetzt. Der Fliehkraftabscheider und die geöffneten Zuleitungen werden unter Zusatz von Netzmitteln gespült. Zur Brandbekämpfung und für die Nachlöscharbeiten werden fünf C-Rohre und 16 Behältergeräte eingesetzt. Schluss der Tätigkeit: 22.48 Uhr
Freitag, 11.04.2003 Einsatz: 01.49 Uhr, Straße 223 Nr. 51, Rudow Stichwort: Feuer 2 Staffeln Fahrzeug(e): LHF-B 1, LHF-B 2 Eine Doppelhaushälfte mit einem angrenzenden Wintergarten und Schuppen brennt in ganzer Ausdehnung. Eine 31-jährige Bewohnerin kommt mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Die Flammen werden mit zwei C-Rohren und unter Verwendung von sechs Behältergeräten gelöscht. Schluss der Tätigkeit: 04.43 Uhr
Mittwoch, 20.11.2002 Einsatz: 18.46 Uhr, Köpenicker Straße 115, Rudow Stichwort: Feuer+Gasaustritt Fahrzeug(e): LHF-B 1, LHF-B 2, RTW 2 In einer Gartenkolonie brennt eine 40 m2 große Wohnlaube in ganzer Ausdehnung. Bei einem Innen- und Außenangriff wird das Feuer mit zwei C-Rohren bekämpft. Ausströmendes Gas erschwert die Löscharbeiten. Schluss der Tätigkeit: 22.45 Uhr
Dienstag, 05.11.2002 Einsatz: 00.34 Uhr, U-Bahnhof Rudow, Rudow Stichwort: Person in Notlage (Hilflose Person) Fahrzeug(e): RTW 2 Als die alarmierten Kameraden an der Feuerwache eintreffen, werden sie von dem Anrufer anstatt am nahe gelegenen U-Bahnhof bereits vor der Wache erwartet. In einem PKW befindet sich eine hochschwangere Frau. Nachdem sie in den Rettungswagen verbracht und entkleidet wurde, ist der Kindskopf bereits im Geburtskanal zu erblicken. Nach mehreren Presswehen erfolgt acht Minuten nach der Alarmierung um 00.42 Uhr die Geburt des gesunden Jungen. Mutter und Kind werden dem nachalarmierten Geburtshilfewagen übergeben und ins Krankenhaus transportiert. Schluss der Tätigkeit: 01.37 Uhr
Donnerstag, 15.08.2002 Einsatz: 17.05 Uhr, Stadtgebiet, Magdeburg/Sachsen-Anhalt Stichwort: Amtshilfe Fahrzeug(e): LHF 2 Nach starken Regenfällen tritt die Elbe in ihrem Verlauf an verschiedenen Bereichen über die Ufer. Auch in Magdeburg wird Hochwasseralarm ausgerufen und die Berliner Feuerwehr zur Unterstützung angefordert. Gegen 18.00 Uhr schließt sich das LHF 2 dem Konvoi Richtung Westen an. Schluss der Tätigkeit: 21.08.2002, 15.30 Uhr
Montag, 01.01.2001 Einsatz: xx.xx Uhr, Köpenicker Straße/Herzblattweg, Rudow Stichwort: Feuer Fahrzeug(e): xxx
Es brennt in einem ehemaligen Autozubehörgeschäft. Beim Eintreffen raucht es ein wenig aus den Fenstern, so dass der Angriffstrupp wie bei einem Routineeinsatz zur Brandbekämpfung vorgeht. Durch einen Flashover (Rauchgasdurchzündung) bahnt sich das Feuer explosionsartig seinen Weg nach draußen. Der Angriffstrupp kann sich in Sicherheit bringen, der Einsatzleiter wird leicht verletzt. Die Einsatzstelle ist schnell unter Kontrolle gebracht, dass Nachdenken über diesen „Routineeinsatz“ nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch. Schluss der Tätigkeit: xx.xx Uhr
Freitag, 31.12.1999 / Sonnabend, 01.01.2000 Wie in allen Bereichen des öffentlichen Lebens sorgte man sich auch bei der Berliner Feuerwehr hinsichtlich der Kompatibilität der EDV-gestützten Systeme mit dem Jahrtausendwechsel. Wie üblich wird am Silvesterabend um 19.45 Uhr der Ausnahmezustand Stufe 1 ausgerufen. Bis 24.00 Uhr hat die FF Rudow vier kleinere Brände und einen medizinischen Notfall abzuwickeln. Um 00.00 Uhr kommt es zu einem Totalausfall des Zentralrechners. Von der Leitstelle wird angeordnet, dass die Einsatzfahrzeuge im Ausrückebereich zu streifen und Tätigkeiten in Eigenregie zu übernehmen haben. Um 02.20 Uhr werden alle nicht im Dienst befindlichen Kräfte zur sofortigen Besetzung aller Fahrzeuge mit Streifentätigkeit alarmiert, da Alarmierungen zu Einsätzen über das System nicht mehr möglich sind. Erst um 06.43 Uhr arbeitet das System wieder fehlerfrei. Bis dahin zählt die FF Rudow acht kleinere und mittlere Brände, acht RTW-Einsätze und ein Verkehrshindernis.
Mittwoch, 21.10.1998 Einsatz: 00.29 Uhr, Schönefelder Straße 2, Rudow Stichwort: Feuer Dach Fahrzeug(e): LHF, TLF, RTW 2 Ein Taxifahrer teilt in einer Zeit, in der nächtliche Alarmierungen zu brennenden Müllcontainer keine Seltenheit sind, auf der Feuerwache mit, dass es „da drüben auf der Ecke brennt“. Nach dem Öffnen der Hallentore ist der hellrot leuchtende Himmel erkennbar. Der Dachstuhlbrand in einem Hotel-Restaurant veranlasst, bereits von der Feuerwache aus zweiten Alarm auf Sicht zu geben. Die FF Rudow rückt mit allen Fahrzeugen aus. Trotz Unterstützung durch Kräfte anderer Feuerwachen, kann das Feuer erst nach Stunden mit fünf C-Rohren und unter Verwendung von zehn Behältergeräten gelöscht werden. Schluss der Tätigkeit: 05.00 Uhr
Donnerstag, 17.09.1998 Einsatz: 02.16 Uhr, Eugen-Bolz-Kehre 10, Gropiusstadt Stichwort: Feuer Menschenrettung+ASRes.*) Fahrzeug(e): LHF, TLF In den frühen Abendstunden rückt zunächst die Berufsfeuerwehr Buckow zu einem Kellerbrand aus. Zur Unterstützung wird in der Nacht die FF Rudow nachalarmiert. Durch in dem Keller gelagerte Reifen, Lacke und Farben entsteht eine derart große Hitze, dass das Feuer nur unter Verwendung von Hitzeschutzhauben bekämpft werden kann. Aufgrund der starken Rauchentwicklung müssen sämtliche Bewohner des Hochhauses evakuiert werden. In der engen Gropiusstadt muss ein Bereitstellungsraum für weitere eintreffende Kräfte geschaffen werden. Erst in den Morgenstunden gelingt es, dass Feuer unter Kontrolle zu bekommen. *) Atemschutzreserve Schluss der Tätigkeit: 07.08 Uhr
Dienstag, 22.07.1997 Einsatz: 05.30 Uhr, Stadtgebiet, Eisenhüttenstadt/Brandenburg Stichwort: Amtshilfe Fahrzeug(e): LF 16-TS Nach starken Regenfällen in Polen und der Tschechei tritt die Oder in ihrem Verlauf an verschiedenen Bereichen über die Ufer. Auch in den brandenburgischen Abschnitten wird Hochwasseralarm ausgerufen und die Berliner Feuerwehr zur Unterstützung angefordert. Hier gilt es gefährdete Gebiete mit Sandsäcken vor den Fluten zu schützen. Schluss der Tätigkeit: 24.07.1997, 15.25 Uhr
Mittwoch, 06.12.1995 Einsatz: 22.29 Uhr, Glienicker Straße 67, Köpenick Stichwort: Explosion Fahrzeug(e): RTW 2 Aufgrund der Manipulation an einem Gaszähler kommt es im 3. OG eines viergeschossigen Wohnhauses zu einer Explosion ohne Folgebrand. Dabei werden drei Wohnungen zerstört. Eine eingeklemmte Frau und ein verschütteter Mann mit ausgedehnten Verbrennungen können aus den Trümmern gerettet werden. Insgesamt werden sieben Personen mit unterschiedlichen Diagnosen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Auch die Schnelleinsatzgruppe und die Hunderettungsstaffel des DRK kommen zum Einsatz. Während der RTW 1 direkt zur Einsatzstelle alarmiert wird, erhält der RTW 2 den Auftrag, ein Arztteam aus dem Krankenhaus Neukölln zur Einsatzstelle zu bringen. Schluss der Tätigkeit: 23.51 Uhr
Freitag, 07.10.1994 Einsatz: 17.25 Uhr, Zwickauer Damm o. Nr., Rudow Stichwort: Verkehrshindernis Fahrzeug(e): LHF Ein für einen Ausflug gemieteter Eisenbahnzug musste während der Fahrt auf den Gleisen des Zwickauer Damms anhalten, weil Unbekannte einen Gegenstand an einer Schiene angebracht hatten, der eine Weiterfahrt verhinderte. Mit technischem Gerät wird das Metallstück entfernt und die Feiergesellschaft kann die Fahrt fortsetzen. Schluss der Tätigkeit: 18.49 Uhr
Freitag, 05.08.1994 Einsatz: 12.58 Uhr, Lichtenrader Chaussee o. Nr., Großziethen (LDS) Stichwort: Feuer Fahrzeug(e): LHF, TLF Es brennt ein etwa 25.000 m2 großes abgemähtes Kornfeld. Mit Unterstützung diverser Feuerwehren aus Berlin und dem Umland, Wasserwerfern der Polizei sowie Tanklöschfahrzeugen der Flughafenfeuerwehren Tempelhof und Schönefeld gelingt es zu verhindern, dass das Feuer auf ein Wohngebiet am Töpchiner Weg in Lichtenrade übergreift. Bedauerlicherweise wird das Löschfahrzeug einer anderen Wehr von dem Brand eingeschlossen und durch das Feuer beschädigt. Schluss der Tätigkeit: 16.49 Uhr
Donnerstag, 09.06.1994 Einsatz: 14.19 Uhr, U-Bahnhof Zwickauer Damm, Rudow Stichwort: Person unter Zug Fahrzeug(e): LHF Aus ungeklärter Ursache gerät eine Person unter einen Zug am U-Bahnhof Zwickauer Damm. Der eintreffende Notarzt kann nur noch den Tod feststellen. Die medizinische Versorgung beschränkt sich auf die Bediensteten der Verkehrsbetriebe. Unter erheblichen Zeitaufwand wird der Leichnam geborgen. Schluss der Tätigkeit: 15.30 Uhr
Dienstag, 18.01.1994 Einsatz: 11.58 Uhr, Lettberger Straße 94, Rudow Stichwort: Feuer Fahrzeug(e): LHF-Tr, TLF Die Scheune des Milchhofs Mendler brennt. Etwa 20 Kühe müssen aus den Stallungen auf die Weide getrieben werden. Bei den sich schwierig gestaltenden Löscharbeiten müssen Radlader eingesetzt werden. Aufgrund gefrierenden Löschwassers und einsetzenden Schneefalls kann das Feuer erst nach mehreren Stunden gelöscht werden. Schluss der Tätigkeit: 17.49 Uhr
Dienstag, 26.05.1992 Einsatz: 16.59 Uhr, Anton-Saefkow-Platz 13, Lichtenberg Stichwort: Feuer 4. Alarm Fahrzeug(e): LHF Was aufgrund der Örtlichkeit zunächst wie eine Fehlalarmierung der Leiststelle erscheint, ist ein Feuer in einem 14-geschossigen Mehrfamilienwohnhaus. Trotz des etwa 15 km langen Anfahrweges bei dichtem Berufsverkehr, wird die Einsatzstelle in knapp 20 Minuten erreicht. Wegen der Bauweise ergaben sich Probleme bei der Menschenrettung und Brandbekämpfung. Die Lösch- und Aufräumungsarbeiten ziehen sich über mehrere Stunden hin. Schluss der Tätigkeit: 21.12 Uhr
Montag, 25.05.1992 Einsatz: 05:00 Uhr, Muskauer Forst, Weißwasser/Sachsen Stichwort: Feuer Wald Fahrzeug(e): TLF Im etwa 160 km entfernten Weißwasser brennt der Wald. Die Berliner Feuerwehr entsendet Kräfte nach Sachsen, darunter auch Mitglieder der FF Rudow. Nach zwölfstündigem Einsatz erfolgen die Ablösung und ein Rückflug nach Berlin mittels Bundeswehrhubschrauber. Im Folgemonat werden das TLF und das LF 16-TS zu einem weiteren Waldbrand nach Jüterbog/Brandenburg alarmiert. Schluss der Tätigkeit: 22.15 Uhr
Montag, 09.05.1988 Einsatz: 08.03 Uhr, Minzeweg 53, Rudow Stichwort: Feuer Dach Fahrzeug(e): TLF Bei Dachdeckerarbeiten an dem Neubau für die Ver- und Entsorgung der Rauchgasentschwefelungsanlage des Heizkraftwerkes Rudow bricht ein Feuer aus. Auf dem 25 m hohen Flachdach brennen etwa 200 m2 Dachhaut, mehrere Rollen Dachpappe und ein Teerkocher. Der Brand wird mit einem Schwerschaum-, einem Mittelschaum- und einem C-Rohr gelöscht. Der Werksleiter der Bewag erleidet einen Schwächeanfall und verstirbt später im Krankenhaus. Schluss der Tätigkeit: 12.06 Uhr
Montag, 25.08.1986 Einsatz: 17.16 Uhr, Waltersdorfer Chaussee o. Nr., Rudow Stichwort: Person verschüttet Fahrzeug(e): LHF In einer stillgelegten Sandgrube graben fünf Jungen in etwa fünf Meter Höhe eine Höhle, welche zusammenbricht und drei der Kinder verschüttet. Ein Junge alarmiert die Bediensteten der nahe gelegenen Grenzkontrollstelle. Ein Beamter kann noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr ein Kind ohne Lebenszeichen befreien. Unter Einsatz von Grabwerkzeug werden auch die anderen beiden Jungen leblos geborgen. Eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen, welche von drei nachalarmierten Notärzten durchgeführt werden, führen zwar wieder zu Lebenszeichen, jedoch versterben alle drei Kinder wenige Tage später im Krankenhaus. Schluss der Tätigkeit: 18.43 Uhr
Sonnabend, 22.02.1986 Einsatz: 11.27 Uhr, Waßmannsdorfer Chaussee 104, Rudow Stichwort: Wasserrohrbruch Fahrzeug(e): LHF Aus ungeklärter Ursache bricht ein Hauptentwässerungsrohr (1.000 mm), welches im Verbund mit dem Entwässerungsnetz der DDR steht. Das ausströmende Abwasser spült ein etwa 9 m2 großes Loch in die Fahrbahn, ergießt sich in die anliegenden Straßen sowie eine Kleingartenkolonie und führt zur Überflutung zahlreicher Keller. Eine unterspülte Gaslaterne muss bis zum Eintreffen der Gaswerke mittels Drehleiter vor dem Umkippen gesichert werden. Durch das Öffnen von Schachtdeckeln der Kanalisation kann das Wasser abfließen. Ein Auspumpen der Keller ist aufgrund des geringen Wasserstandes nicht möglich. Der betroffene Rohrabschnitt wird von den Wasserwerken gesperrt. Gleiches wird nach Kontaktaufnahme zu den DDR-Behörden „auf der anderen Seite“ veranlasst.
Die Kolonie hingegen steht auf etwa 20.000 m2 knapp 30 cm unter Wasser, welches aufgrund des gefrorenen Bodens nicht absickern kann. Nachdem mit Sandsäcken Schutzwälle errichtet wurden, werden zum Abpumpen des Wassers drei Pumpen eingesetzt. Auch am Folgetag ist die FF Rudow mit dem LHF, dem TLF und dem FwA TS für weitere sechs Stunden im Einsatz. Schluss der Tätigkeit: 16.42 Uhr
Donnerstag, 04.05.1978 Einsatz: 16.43 Uhr, Gradestraße 121, Britz Stichwort: Feuer 5. Alarm Fahrzeug(e): TLF Um 15.45 Uhr wird die Feuerwehr zu einem Brand von rund 3.000 m3 Altpapier in Pressballen auf einem etwa 5.000 m2 großen Lagerplatz alarmiert. Ein benachbarter Schrottplatz, auf welchem Fahrzeugwracks, Gummireifen und Altölreste lagerten, wurde ebenfalls durch die Flammen erfasst. Mehrere Druckgasbehälter befanden sich im Bereich starker Wärmestrahlung. Mit vier B-, 18 C- und einem Mittelschaumrohr wird das Feuer bekämpft. Die einzelnen Ballen werden mittels Radlader zu einer Freifläche transportiert und dort abgelöscht. Die Besatzung des von der FF Rudow eingesetzten Fahrzeuges wird um 21.22 Uhr abgelöst. Die ablösende Mannschaft ist erst in den späten Morgenstunden zurück. Schluss der Tätigkeit: 10.42 Uhr
Mittwoch, 20.07.1977 Einsatz: 07.46 Uhr, Groß-Ziethener Chaussee/Geflügelsteig, Rudow Stichwort: Person verschüttet Fahrzeug(e): LF, KTW Auf einer Straßenbaustelle stürzt ein etwa 80 cm breiter und 5,50 m tiefer Rohrgraben auf einer Länge von rund sechs Metern ein. Zwei Arbeiter werden dabei eingeklemmt und verschüttet. Nach kurzer Zeit kann einer der Verschütteten kontaktiert und von einem ärztlichen Einsatztrupp versorgt werden. Wegen der Tiefe des Grabens und einer gefährlich überhängenden Betonplatte kann der Mann jedoch erst gegen 11.30 Uhr gänzlich befreit und in ein Krankenhaus transportiert werden. Der zweite Arbeiter wird tot geborgen. Schluss der Tätigkeit: 19.14 Uhr
Donnerstag, 30.06.1977 Einsatz: 22.43 Uhr, Kanalstraße 117-155, Rudow Stichwort: Feuer Fahrzeug(e): LF, TLF, KTW Auf einer etwa 300 m2 großen Fläche eines Lagerplatzes brennen vier Meter hohe Palettenstapel mit Eternit-Formteilen in ganzer Ausdehnung. In einem angrenzenden Gebäude lagern 35 Kanister mit einer Acetylacetonperoxidlösung, welche ab einer Temperatur von etwa 65°C explosionsfähig sein kann. Durch einen massiven Löschwassereinsatz der Feuerwachen Rudow, Buckow und Neukölln mit drei B- und sechs C-Rohren können die Behälter vor einer Explosion aus dem Gefahrenbereich geborgen und das Feuer gelöscht werden. Schluss der Tätigkeit: 05.19 Uhr
Mittwoch, 13.08.1975 Einsatz: 23.00 Uhr, Oldendorf/Niedersachsen Stichwort: Amtshilfe Fahrzeug(e): TLF Am 08.08.1975 brechen in drei Gebieten Niedersachsens Waldbrände aus. Den örtlichen Löscheinheiten gelingt es nicht, die Feuer unter Kontrolle zu bekommen, so dass am 13.08.1975 ein Hilfeersuchen an die Berliner Feuerwehr ergeht. Die FF Rudow unterstützt die Einheiten der Berliner Feuerwehr mit dem TLF und drei Mann Besatzung, welche am 15.08.1975 zurückkehren. Das Fahrzeug ist nochmals am 17. und 18.08.1975 im Einsatz. Vor Ort übernimmt die Berliner Feuerwehr einen 12 km2 großen Abschnitt, welcher zu 80% aus Waldfläche besteht.
Mittwoch, 10.10.1973 Einsatz: 12.48 Uhr, Kanalstraße 73-75, Rudow Stichwort: Verletzte Person Fahrzeug(e): LF, KTW Ohne jegliche Sicherung führt ein Arbeiter eines Betonwerkes eine Prüfung eines 28 m hohen Silos durch und stürzt in den Silotrichter. Mit einem Schock sowie Kopf- und Beinverletzungen kann der Mann aus seiner Notlage befreit und einem ärztlichen Trupp übergeben werden. Schluss der Tätigkeit: 13.38 Uhr
Freitag, 31.03.1967 Einsatz: 00.06 Uhr, Waßmannsdorfer Chaussee 28-40, Rudow Stichwort: Feuer Fahrzeug(e): LF Aufgrund der Notrufmeldungen rücken das Löschgruppenfahrzeug der FF Rudow und drei weitere Löschzüge aus. Es brennt eine 600 m2 große Scheune, in der 60 t Streu- und Futtermittel lagern sowie ein LKW abgestellt ist. Da eine akute Gefahr für das angrenzende Stallgebäude besteht, werden vorsorglich 64 Kühe ins Freie gebracht. Der Brand wird mit zwei B- und neun C-Rohren gelöscht. Bei den Aufräumungsarbeiten erleidet ein Feuerwehrmann einen Hundebiss. Schaden: etwa 85.000 Euro. Schluss der Tätigkeit: 20.03 Uhr
Donnerstag, 09.03.1961 Einsatz: 07.59 Uhr, Köpenicker Straße 91-95, Rudow Stichwort: Feuer Fahrzeug(e): xxx In einer Werkhalle des Gummiwerkes Kübler explodiert ein Kreiselmischer, in welchem Kautschuklösungen unter Zusatz von Toluol hergestellt werden. Ein auf einer Arbeitsbühne am Kreiselmischer beschäftigter Arbeiter erleidet tödliche Verletzungen, wird von der Feuerwehr geborgen und zum Neuköllner Krankenhaus überführt. Als Folge der Explosion gerieten drei Hallenfenster und die Arbeitsbühne in Brand. Die Belegschaft des Werkes griff das Feuer sofort mit 17 Handfeuerlöschern und einem Schaumrohr an. Zusammen mit einem von der Feuerwehr eingesetzten C-Rohr gelingt es, den Brand zu löschen. Schaden: etwa 50.000 Euro. Schluss der Tätigkeit: xx.xx Uhr
Sonntag, 08.11.1959 Einsatz: 03.37 Uhr, Kanalstraße 13-27, Rudow Stichwort: Feuer Dach Fahrzeug(e): xxx Eine etwa 750 m2 große eingeschossige Lagerhalle einer Papierverarbeitungsfabrik, in der sich das Rohpapier- und Auslieferungslager sowie mehrere Büroräume befinden, brennt in ganzer Ausdehnung. Der in einem Büro ausgebrochene Brand wird mit zwei B- und acht C-Rohren gelöscht. Ein Übergreifen des Feuers auch benachbarte Gebäude kann verhindert werden. Schaden: etwa 175.000 Euro. Schluss der Tätigkeit: xx.xx Uhr
Sonnabend, 30.04.1955 Einsatz: xx.xx Uhr, Straße 7a, Rudow Stichwort: Feuer Fahrzeug(e): xxx Es brennt eine 450 m2 große Werkhalle, in der sich eine Bitumenkocherei und Bitumenvorräte befinden, in ganzer Ausdehnung. Mit zwei B- und fünf C-Rohren werden der Brand gelöscht und eine nur acht Meter vom Brandobjekt entfernt stehende andere Werkhalle geschützt.Das Feuer, bei dem drei Werksangehörige tödliche Verletzungen erleiden, entstand durch Eingießen von Benzol in die stark erhitzte Bitumenmasse, wobei sich ein zündfähiges Gemisch bildete, das sich vermutlich an der nur wenige Meter entfernten Kesselfeuerung der Kochanlage entzündete. Schluss der Tätigkeit: xx.xx Uhr
Montag, 25.08.1947 Einsatz: 16.48 Uhr, Exiner Straße 63, Rudow Stichwort: Explosion Fahrzeug(e): LF, SHW Nach einer Explosion aus unbekannter Ursache stürzt ein Siedlerheim ein, wobei drei Personen verschüttet werden. Mit Unterstützung der Wehren aus Britz und Neukölln kann eine 32-jährige Frau schwer verletzt gerettet werden, während für einen 25-jährigen Mann und ein sechsjähriges Mädchen jede Hilfe zu spät kommt. Die drei Personen werden in das Krankenhaus Neukölln transportiert. Schluss der Tätigkeit: 20.38 Uhr
Donnerstag, 10.07.1947 Einsatz: 11.49 Uhr, Henschelwerke, Schönefeld Stichwort: Einsturz Fahrzeug(e): LF, SHW Ein 15 m hoher Schornstein einer bereits abgetragenen Werkhalle stürzt ein. Eine hierbei verschüttete 53-jährige Arbeiterin kann nur noch tot geborgen werden und wird der Kreispolizei Schönefeld übergeben. Schluss der Tätigkeit: 15.32 Uhr
Freitag, 14.03.1947 Aufgrund von tagelangen starken Regenfällen rückt die FF Rudow bis in den Folgemonat mehrmals täglich zu insgesamt 44 Wasserschäden bzw. -rohrbrüchen aus. Überwiegend gilt es hierbei, voll gelaufene Keller leer zu pumpen und das Wasser von überfluteten Straßen zu beseitigen.
Sonntag, 16.02.1947 Einsatz: 06.18 Uhr, Bildhauerweg 40-42, Rudow Stichwort: Feuer Fahrzeug(e): xxx Eine 60 m2 große Wohnlaube und ein 40 m2 großes Stallgebäude geraten durch einen vermuteten Kurzschluss in Brand und brennen bis auf die Grundmauern nieder. Ein Übergreifen des Feuers auf ein zwei Meter entferntes weiteres Stallgebäude kann verhindert werden. Bei der Wasserversorgung gibt es in der Form Probleme, dass der 500 m entfernte Hydrant zugefroren ist und erst mit dem gesamten Schlauchmaterial der FF Rudow und des Fahrzeuges der Wache Buckow eine etwa 1.000 m lange Leitung bis zur Neuköllner Straße verlegt werden muss. Schluss der Tätigkeit: 12.28 Uhr
Montag, 16.12.1946 Einsatz: 11.58 Uhr, Köpenicker Straße 120, Rudow Stichwort: Explosion Fahrzeug(e): xxx In Folge einer Treibgasexplosion in einer Garage geraten Holzteile, Kabel, Putzlappen und Ölrückstände in Brand. Zudem sind die Garagendecke sowie die Decke eines angrenzenden Einfamilienhauses zum Teil eingestürzt. Die Fensterscheiben beider Gebäude sind zertrümmert. Drei Personen mit erheblichen Verletzungen werden in das Neuköllner Krankenhaus eingeliefert, während der Brand mit einem kleinen Löschgerät bekämpft wird. Schluss der Tätigkeit: 13.15 Uhr
Donnerstag, 28.11.1946 Einsatz: 10.34 Uhr, Waltersdorfer Chaussee o. Nr., Rudow Stichwort: Verkehrsunfall Fahrzeug(e): xxx Bei dem Aufprall eines Omnibusses gegen einen Straßenbaum erleiden der Fahrer sowie ein russischer Staatsbürger erhebliche Verletzungen und werden in das Krankenhaus Neukölln transportiert. Schluss der Tätigkeit: 11.55 Uhr
Dienstag, 02.07.1946 Einsatz: 18.35 Uhr, Bahnhof Rudow-West, Rudow Stichwort: Zugunfall Fahrzeug(e): xxx Von der Polizei wird mündlich in der Feuerwache der Zusammenstoß eines Personen- mit einem Güterzug gemeldet. Aus den beiden Bahnen werden eine leblose Person geborgen sowie zwölf schwer- und mehrere leichtverletzte Personen gerettet. Insgesamt werden 30 Personen dem Krankenhaus Neukölln zugeführt. An der Einsatzstelle sind neben den Wehren aus Buckow, Britz und Neukölln auch ein Rettungs-, ein Kranken- und ein Rüstwagen der Feuerwache Wilmersdorf im Einsatz. Schluss der Tätigkeit: 21.08 Uhr
Mittwoch, 10.04.1946 Einsatz: 12.30 Uhr, Neuköllner Straße/Efeuweg, Rudow Stichwort: Schwere Verletzung Fahrzeug(e): xxx Ein auf dem Gehweg laufender sechsjähriger Junge wird durch einen plötzlich explodierenden Sprengkörper schwer verletzt und in das Neuköllner Krankenhaus verbracht. Schluss der Tätigkeit: 13.35 Uhr
Dienstag, 10.07.1945 Einsatz: 15.30 Uhr, Bahnhofstraße o. Nr.*), Rudow Stichwort: Überschwemmung Fahrzeug(e): xxx Der erste dokumentierte Einsatz der FF Rudow nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Nach starken Regenfällen kommt es in einem Bunkerbau in der Bahnhofstraße Ecke Eichenauer Weg zu einem Wasserschaden. *) Groß Ziethener Chaussee Schluss der Tätigkeit: 18.45 Uhr
Sonnabend, 13.03.1943 Einsatz: 09.59 Uhr, Mistelweg 18, Rudow Stichwort: Person in Wasser Fahrzeug(e): LF b Ein zweijähriger Junge fällt in eine Wassergrube und wird von der Feuerwehr gerettet. Ein anwesender Arzt kann das Kind mit Sauerstoff wieder beleben, welches anschließend dem Krankenhaus zugeführt wird. Schluss der Tätigkeit: 11.14 Uhr
Montag, 01.03.1943 250 britische und amerikanische Flugzeuge werfen in der Nacht zum 2. März erstmals 1,8 t schwere Sprengbomben, so genannte Wohnblockknacker, über Berlin ab. Es entstehen etwa 600 größere Brände und Schäden an rund 20.000 Gebäuden. Während der bisher schwersten nächtlichen Luftangriffe auf Berlin sterben mehrere hundert Menschen und ganze Stadtteile Berlins werden zerstört. Nachdem um 21.30 Uhr die Verdunklungserleichterung aufgehoben und mittels Sirene um 21.40 Uhr Fliegeralarm gegeben wird, beginnt auch für die FF Rudow eine ununterbrochene, fast drei Tage andauernde Einsatzfolge mit Tätigkeiten außerhalb des eigentlichen Ausrückbereiches.
Einsatz: 22.05 Uhr, Braunauer Straße 155a*), Neukölln Stichwort: Feuer Fahrzeug(e): LF a
Ein Dachstuhl brennt auf etwa 750 m2. Eingesetzt werden drei C-Rohre. *) heute Sonnenallee Schluss der Tätigkeit: 02.03.1943, 03.40 Uhr
Einsatz: 23.50 Uhr, Germaniastraße 80, Tempelhof
Stichwort: Feuer Fahrzeug(e): LF b Es brennen Wohn- und Fabrikgebäude auf bis zu 600 m2. Drei C-Rohre kommen zum Einsatz.
Schluss der Tätigkeit: 02.03.1943, 09.40 Uhr
Einsatz: 02.03.1943, 03.50 Uhr, Maybachufer 4-5, Neukölln Stichwort: Feuer Fahrzeug(e): LF a In ganzer Ausdehnung brennen die Vorder- und Hintergebäude der beiden Wohnhäuser. Der Brand wird mittels B-Rohren und mit aus einem Kanal gefördertem Wasser bekämpft. Schluss der Tätigkeit: 03.03.1943, 03.40 Uhr
Einsatz: 02.03.1943, 10.45 Uhr, Hohenstaufenstraße 3-4, Schöneberg Stichwort: Feuer Fahrzeug(e): LF b Beide Dachstühle und die oberen Stockwerke brennen in ganzer Ausdehnung. Eingesetzt werden zwei C-Rohre. Schluss der Tätigkeit: 02.03.1943, 20.55 Uhr
Einsatz: 02.03.1943, 22.42 Uhr, Birkbuschstraße 92-94, Steglitz Stichwort: Feuer Fahrzeug(e): LF b An der Einsatzstelle ist es aufgrund der zeitlichen Verzögerung nur noch notwendig, einzelne Schwelbrände in Stockwerken und Deckenverkleidungen unter Vornahme von drei C-Rohren abzulöschen. Schluss der Tätigkeit: 03.03.1943, 03.00 Uhr
Einsatz: 03.03.1943, 03.15 Uhr, Schützenstraße 19, Steglitz Stichwort: Feuer Fahrzeug(e): LF b In einem eingestürzten Lagerschuppen für Baumaterialien und Kohlen entstanden neue Brandherde, die mit zwei C-Rohren gelöscht werden. Schluss der Tätigkeit: 03.03.1943, 06.06 Uhr
Sonnabend, 16.01.1943 Nach 14-monatiger Bombenpause wird Berlin in der Nacht zum 17. Januar durch britische Bomber angegriffen. Um 19.35 Uhr wird in Rudow durch Sirene Fliegeralarm gegeben. Bombenabwürfe führen zu diversen Einsätzen im Ortsteil.
Einsatz: 20.28 Uhr, Kanalstraße 13-41, Rudow Stichwort: Feuer Fahrzeug(e): LF a, LF b Durch Brandbomben werden ein etwa 300 m2 großes Gefangenenwohnlager, eine etwa 200 m2 große Wohnbaracke und ein Büroraum entzündet. Zur Bekämpfung des Feuers werden ein B- und fünf C-Rohre eingesetzt. Schluss der Tätigkeit: 22.30 Uhr
Einsatz: 22.31 Uhr, Kanalstraße 48-60, Rudow Stichwort: Feuer Fahrzeug(e): LF a, LF b Im Anschluss werden in derselben Straße mehrere in Brand geratene Holzstapel und Holzschuppen unter Einsatz von zwei C-Rohren gelöscht.
Schluss der Tätigkeit: 00.23 Uhr (LF b) / 03.35 Uhr (LF a)
Einsatz: 01.08 Uhr, Waßmannsdorfer Chaussee 16, Rudow Stichwort: Feuer Fahrzeug(e): LF b Ein Brand im Dachstuhl des Siedlungshauses wird mit einem C-Rohr gelöscht. Schluss der Tätigkeit: 04.08 Uhr
Einsatz: 03.40 Uhr, Köpenicker Straße/Neuköllner Straße*), Rudow Stichwort: Feuer Fahrzeug(e): LF a Ein etwa 20 m2 großer Kohlenschuppen brennt und wird mit einem C-Rohr gelöscht. *) heute Alt-Rudow Schluss der Tätigkeit: 04.05 Uhr
Mittwoch, 11.11.1942 Einsatz: 17.03 Uhr, Am Espenpfuhl o. Nr., Rudow Stichwort: Flugzeugnotlandung Fahrzeug(e): LF b Das Rudower Polizeirevier 221 meldet die Notlandung eines Flugzeuges auf einem Sturzacker. Personen werden dabei nicht verletzt. Ein Tätigwerden der Feuerwehr ist nicht notwendig. Schluss der Tätigkeit: 17.23 Uhr
Mittwoch, 17.09.1930 Einsatz: xx.xx Uhr, Kanalstraße o. Nr., Rudow Stichwort: Feuer Fahrzeug(e): xxx Durch die Explosion eines mit 5.000 Litern Benzol gefüllten Kessels brennt das Gebäude der Asphalt-Fabrik Rudow AG vollständig aus. Schluss der Tätigkeit: xx.xx Uhr
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